Nach den Bäumen, jetzt auch Menschen

Rémi Fraisse ist am Sonntag, den 26 Oktober durch Cops eines Polizeistaates der das menschliche Leben missachtet, gestorben.
Jetzt geht es darum Licht in die Sache zu bringen, nicht über ein Fehlverhalten oder über einen vermeintlichen Tod, sondern über den Mord eines Aktivisten, der vor Ort (Sivens) war um seinen Protest kundzutun.

Der Ausbruch der Polizeigewalt gegen Widerständler, in welcher Form ihr Protest auch sei, begann nicht erst dieses Wochenende. Seit zwei Monaten schon, handelt die Polizei als bewaffneter Arm der Bauleiter des Staudammes, wie bei so vielen anderen Kämpfen auch.
Die polizeiliche Repression, so wie sie hier stattgefunden hat, kann keine Rechtfertigung in den staatlichen und privaten Interessen, die sie schützen will, finden. Das ist die Gewalt eines „Rechts“Staates, der die Kriminalisierung des Widerstandes antreibt.

Einige Kameraden sind derzeit wegen ihrer Teilnahme an der Demonstration als Reaktion auf Rémis Tod und gegen den Staudamm inhaftiert. Wir rufen zu ihrer unmittelbaren Freilassung auf!

Die Absurdität des Staudamm Projekts und der politischen sowie militärischen Verbissenheit dieses aufrecht zu erhalten, ist mehr als deutlich geworden.

Wir fordern das Ende der Arbeiten und die Wiederherstellung (Aufforstung?) der Zone.
Es ist nicht so wichtig ob wir an dem Kampf gegen den Staudamm teilgenommen haben oder nicht, die heutige Reaktion soll weit über den örtlichen Charakter hinausragen.

Zur Erinnerung an Rémi,
um der Polizeigewalt und dem Staudamm Projekt ein Ende zu setzen!

geklaut und übersetzt von: http://tantquilyauradesbouilles.wordpress.com/
rémi