Archiv für November 2014

Athen: Antifaschistisches soziales Zentrum „Distomo” eröffnet

i hate nazis

Ein anarchistisches antifaschistisches soziales Zentrum wurde eröffnet in einem Bezirk Athens, der bis vor kurzem vorwiegend die griechische Neonazipartei Goldene Morgenröte unterstützt hat. Das Zentrum in Agios Panteleimonas wurde „Distomo“ genannt nach dem Massaker vom 10. Juni 1944 in dem griechischen Dorf, in dem die deutsche Waffen-SS über zwei Stunden lang von Tür zu Tür ging und die griechische Zivilbevölkerung massakrierte als Teil einer „Vergeltungsmaßnahme“ für einen Partisanenangriff auf zwei deutsche Soldaten. Insgesamt 218 Menschen, Frauen, Kinder, Männer, der älteste über 80, das jüngste zwei Monate, wurden in Distomo massakriert.

Video einer Antifa Patrouille des antiautoritären sozialen Zentrums „Distomo“ in Agios Panteleimonas

Portrait des faschistoiden Bezirks in Agios Panteleimonas hier (auf griechisch mit englischen Untertiteln)

Athen: Updates der Hungerstreikenden Yannis Michailidis and Nikos Romanos

Der anarchistische Gefangene Nikos Romanos ist seit dem 10. November 2014 im Hungerstreik, um Bildungsurlaub vom Gefängnis einzufordern, der ihm schon seit September 2014 zusteht. Nikos ist zurzeit in Athen im Krankenhaus Gennimatas, unter strenger Aufsicht der Polizei. Der Arzt Pantelia (Lina) Vergopoulou, der ihn heute 28/11 besucht hat, berichtet, dass der Compa in einem kritischen Zustand mit lebensbedrohlichen Komplikationen ist. Spät abends haben sich wieder mehr als 200 Genoss*innen und Freunde von Nikos gegenüber dem Krankenhaus versammelt, um ihre direkte Solidarität zu zeigen. (audio)

Der anarchistische Gefangene Yannis Michailidis befindet sich seit dem 17.November ebenfalls im Hungerstreik, als Ausdruck der Solidarität mit dem Kampf von Nikos Romanos. Ab heute musste auch er ins Krankenhaus verlegt werden, nachdem ein verlangsamter Herzschlag (bradycardia) festgestellt wurde. Yannis ist zurzeit in Piraeus im Krankenhaus Tzaneio, unter strenger Aufsicht der Polizei.

Beide Compas bleiben stark und setzen ihren Hungerstreik fort.

Aktive Solidarität über Grenzen hinweg!

Aufruf 30.11. – neues ZAD Roybon!

zad

Nach etwa einem Monat hat sich der schöne Wald von Chambarans in eine Ruine verwandelt; überall herumliegende Bäume, fertig aufgestapelt um zu Spanplatten Regalen verarbeitet zu werden. Die Erde ist kahl, verletzt durch die gewaltigen Maschinen, die dort am Werk sind. Kaum vorzustellen, was den Tieren dort passiert ist…

Vom Himmel aus betrachtet sieht es noch schockierender aus: bereits 30 Hektar sind gerodet worden. Soche Bilder spiegeln die Realität in vollem Ausmaß wieder.

Eine „grüne Baustelle“, wie sie sagen

Die Realität ist, dass seit der Vereinbarung mit Präfekten vor einem Monat mit voller Kraft gesägt, gefällt, zerkleinert und gegraben wurde. Und das ohne jeglichen Respekt dafür, sich auch nur annähernd an ein Maß von möglichst geringem Einfluss auf die Natur (eben an eine „grüne Baustelle“, wie sie sagen) zu halten; keine Anzeichen einer Verbesserung und mensch fragt sich wann die von Pierre et Vacances versprochene Umsiedlung der Arten organisiert worden sein soll.

Die Politik der vollendeten Tatsachen

Heute wurden mehrere Einsprüche eingereicht oder sind im Begriff dabei. Aber die Gesellschaft Pierre et Vacances entscheidet sich für das gewaltsame Weitermachen. Ohne Zweifel versuchen sie die Justiz vor vollendete Tatsachen zu stellen, wie es anderswo auch schon gemacht wurde.

Auf der Baustelle wird jeden Tag und jede Nacht gearbeitet, in der Woche und am Wochenende, ja sogar an Feiertagen. In vollem Tempo versucht Pierre et Vacances den Wald auf Biegen und Brechen zu zerstören. Innerhalb eines Monats sind schon 35% der geplanten Rodungen realisiert worden, in zwei Monaten wird alles dem Erdboden gleichgemacht sein.

Der wahre Öffentlichkeitsdienst
Das alles spielt sich unter den wachsamen Augen der Ordnungshüter ab, die nicht am Einsatz geizen: tägliche Patrouillen, 4×4 mit Moto-Cross und selbst Überwachung aus der Luft mit einem Helikopter. […]

Das zu schützende Allgemein Wohl, das ist der Wald von Chambarans. Ihn gilt es zu schützen, wenn mensch sich im Dienste der Öffentlichkeit positioniert. Und nicht die Interssen von Pierre et Vacances, die einen öffentlichen Wald mit Hilfe der Kommunen privatisieren. Hinzu kommt noch, dass das Trinkwasser der gesamten Region durch dieses Projekt in Gefahr gebracht wird, was wir versuchen zu schützen.

ZAD ist überall!

Die aktuelle Situation erfordert eine allgemeine Mobilisation, die beständig, breit und bestimmt ist.

Für unsere Kinder, die Tiere, die Natur, das Leben und die Artenvielfalt, für echte Demokratie überall und die Verteidigung des allgemeinen Wohls, rufen wir zur Wachsamkeit, öffentlichen Protest und zivilen Ungehorsam auf!

Gegen das Projekt von Center Parcs und alle anderen aufgezwungen, unnützen Projekte!

Treffen am 30. November in Roybon, mittags.

Erzähl es deinen Nachbar*innen weiter.

Hier gehts zum Plakat (pdf. auf französisch)

#SETITOFF

#shutitwodn

car , guns , autonomy

The following is an excerpt of a transcript of a conversation between two friends shortly after the insurgency in Ferguson, Missouri.

What did it feel like to be at the QT? What was that space like? Also what were some of the more specific ways that people prevented the police from coming there or other areas that had been carved out?

+++
Well for the most part the QT was this incredibly festive and joyful place in the daytime where people were doing graffiti, driving up with giant barbeques and giving away hundreds of hot dogs; everyone brought water to share, nothing cost money, everything was free. It became a weird cultural center as well. There were rappers, people break dancing, a teenage step-crew came in. There was a joyful street fair atmosphere at times. At the same time people would be handing out masks for the night, sharing stories from the nights before. At one point I hung out with a man who shared pictures of all the shoes he’d looted the night before and we traded stories. People were talking about what to do if they gas this way, what to do if they come from that way. So while it was this festive and celebratory atmosphere it was clearly also a space where people were forming strategies and talking and connecting. Since it was the central gathering point, everyday you’d come back and you’d start to see people and recognize faces; maybe you’d have talked to someone the night before or you’d engaged in something with them and you’d be able to see them again and talk; you’d begin to form relationships and share ideas. That was really exciting. (mehr…)

Mike Brown & die Riots gegen den Rassismus des 21. Jahrhunderts

ferguson

Aus aktuellem Anlass stellen wir hier die Übersetzung der Broschüre: „Ferguson: Mike Brown & die Riots gegen den Rassismus des 21. Jahrhunderts“ ein. Sie stammt aus dem autonomen Blättchen Nr. 19 und behandelt Hintergründe und den Ablauf der Proteste und Aufstände im August diesen Jahres.

Rassistische Spannungen in Missouri

Die rassistischen Spannung und Trennung sind konstant in der Geschichte Missouris. 1820 wurde der Missouri-Kompromiss verabschiedet, der Missouri als Sklavenstaat anerkannte, um das „Gleichgewicht der Macht“ zwischen Sklaven- und freien Staaten im Kongress zu bewahren. St. Louis war eines der Haupt-Auktions-Zentren, wo Geschäftsleute und Einzelpersonen Sklaven kaufen und leihen konnten. Im frühen 20. Jahrhundert stieg, aufgrund seines Industriezentrums und dem Reiz von Fabrikjobs die Afrikanisch-Amerikanische Immigration nach St. Louis an. Es kam zu Ressentiments und Spannungen von Weißen gegen die schwarzen Migrant_innen. Schließlich kochten die Spannungen im Sommer 1917 über, als weiße Mobs begannen, Feuer in den Häusern der schwarzen Siedlungen zu legen.
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Was sie meinen, wenn sie von Frieden sprechen!

Ein Kommentar des CrimethInc.-Kollektives zu den Riots in Ferguson. Übersetzt und vertont von Frequenz A – einem anarchistischem Podcast.

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„Ich trage dafür Sorge, dass die Kräfte des Friedens und der Gerechtigkeit sich durchsetzen”, sagte der Gouverneur von Missouri, Jay Nixon, am Samstag, den 16. August, nach einer Woche der Auseinandersetzungen, die durch den Polizeimord an dem Jugendlichen Michael Brown entfacht wurden. „Wenn wir Gerechtigkeit erreichen wollen, müssen wir zuerst den Frieden sichern.”
Funktioniert das so – zuerst zwingt man Frieden auf, dann erreicht man Gerechtigkeit? Und was bedeutet „Kräfte des Friedens und der Gerechtigkeit“? Über welchen Frieden und welche Gerechtigkeit reden wir hier?
Wie jede_r weiß, hätten wir nie vom Mord an Michael Brown gehört, hätte es die Krawalle in Ferguson nicht gegeben. Weiße Polizist_innen töten jedes Jahr über hundert schwarze Menschen, ohne das die meisten von uns etwas davon mitbekommen. Diese Stille – die Abwesenheit von Protest und Unterbrechung – ist der Frieden, der, so will uns Gouverneur Nixon Glauben machen, Gerechtigkeit hervorbringen wird.
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Nikos Romanos ins Krankenhaus verlegt!

n.romanos
Am Dienstag Abend den 25. November, versammelten sich etwa 150 Menschen vorm Gennimatas Krankenhaus in der Mesogeion Avenue um ihre Solidarität mit dem Anarchisten Nikos Romanos zu zeigen, der seit dem 10. November im Hungerstreik ist und gestern vom Koridallos Knast ins Krankenhaus verlegt wurde. Der Platz war voll mit Cops, antiriot Einheiten […] Zivi Bullen und Spezial Einheiten im Krankenhaus.

Die Unterstützer_innen steuerten die Rückseite des Krankenhauses an, von wo aus Sichtkontakt mit Nikos Romanos möglich war. Der Compa stand für eine Weile hinter den Fenstergittern und winkte den Leuten zu, die ihm Parolen rufend Durchhaltevermögen und Stärke schickten. Die Versammlung dauerte etwa 1,5 Stunden; gegen 18:30h zerstreute sich die Menge.

Ein Transpi wurde an der Mesogeion Avenue aufgehängt:
„Kampf für die Freiheit – Solidarität mit Compa N.Romanos, seit dem 10.11 im Hungerstreik (A)“

You can find some translation in en and greek here!

Nikos Romanos im Hungerstreik

hier nochmal auf deutsch… weiter unten findet ihr auch auf gr, en, es, pt, fr, tr, it

Ersticken für einen Atemzug Freiheit.

Im vorigen Frühling beteiligte ich mich vom Gefängnis aus an Aufnahmeprüfungen verschiedener Universitäten und wurde an einer Fakultät in Athen angenommen. Ihren Gesetzen entsprechend habe ich seit September 2014 das Recht auf Bildungsurlaub, um ab dem Beginn des Semesters regelmäßig an Lehrveranstaltungen teilnehmen zu können.

Wie erwartet trafen meine Anfragen hierfür auf taube Ohren, was mich dazu bringt, meiner Forderung nach Hafturlaub Nachdruck zu verleihen, indem ich meinen Körper als Barrikade benutze.

An dieser Stelle scheint es mir notwendig, meine fundamentalen Beweggründe zu erläutern, um den Kontext meiner Entscheidung zu zeigen.
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Warum drehst du nicht durch?

Sag mir, wie machst du das bloß?
Du machst täglich weiter, so als ob nichts wär‘.

Und wenn die ganze Welt krank ist, wie bleibst du da gesund?
Und wenn die ganze Welt verrückt ist, warum drehst du dann nicht durch?

Du trennst deinen Müll und machst freitags etwas Sport.
Dein Wohnzimmer ist voll, und du fühlst dich so leer.

Und wenn auf der Brust so viel Gewicht liegt, wie kannst du dann noch atmen?
Und wenn die ganze Welt kaputt ist, wie brichst du da nicht durch?

Das Leben vergilbt wie Poster an der Wand.
Du versuchst glücklich zu sein und siehst dabei so verkrampft aus.

Und wenn du immer lächeln musst, wo fallen da die Tränen hin?
Und wieviel kannst du hier verdrängen, ohne dass du dich vergisst?

Stehst du kurz vorm Durchbruch oder nur auf dünnem Eis?
Und wenn du nichts mehr sehen willst, wie findest du den Weg hier raus?

Und wenn die ganze Welt krank ist, wie bleibst du da gesund?
Und wenn die ganze Welt verrückt ist, warum drehst du dann nicht durch?

- Früchte des Zorns

hase

We’ve Discovered White People!

First Communique from SLU

Five hundred twenty two years ago, the great Christopher Columbus discovered a New World. Monday, on the day we all celebrated the daring achievements of that fearless explorer, we too discovered a new world: the world of white people.

Having spent the last 65 days protesting the police murder of Michael Brown;

having been beaten, shot at, tear gassed, ridiculed, and smeared since the death of our brother;

having been treated as criminals and problems and sub-human beings under police occupation our whole lives;

having been told – explicitly and implicitly, with fearful faces on the street and with police guns pointed at us – that our lives are worthless in the eyes of this society that claims to have achieved justice for all;

having undergone all these abuses and more in our Old Word, we decided to venture forth in search of a New World of our own.

And we have found it. We have discovered the world of White people.
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France: Open letter to the mother of Rémi Fraisse

rem

The following letter by Farid El Yamni – brother of Wissam, who was killed by police in 2012 – is addressed to the mother of Rémi Fraisse (21), murdered by police in the early hours of October 26th, 2014. Wissam El Yamni (30) was brutally assaulted by cops in Clermont-Ferrand on New Year’s Eve, before being taken into custody. He fell into a coma and died in hospital Monday, January 9th, 2012. His death sparked rioting and car-burnings. Farid wanted his text to be made public, but it will also be sent to Rémi’s parents.

November 3rd, 2014

I am writing this letter to you at a time when violent protests are condemned and peaceful sit-ins are praised in Paris.

I lost my brother in conditions quite similar to those in which you lost your son. My brother, who once took so much care of my mother, left us and will not return. The loss of my brother has caused me immense pain that I feel every time the State kills again. “Where the danger grows, grows also that which saves,” someone said. Each time the State kills it’s also an opportunity to put a halt to it, force it to change, and render the lost dignity to all the others.

Rémi’s death is tied to much more than the story of a life; it is tied to the lives of all of us, individually and collectively. The criminalization which occurred is terrible; it was the same thing for us. I realized later that it was deliberate. I only wanted one thing: that the Justice gets to the truth and renders the dignity that my brother deserved, in quiet, and that this story benefits everyone, us the governed in order to love each other better, as well as the police in order to reconcile itself with the nation. I thought the police could not accept murderers into its ranks, I didn’t know it enough at the time. I was wrong. Neighbourhoods were burned; we appealed for calm: every burned car or trash bin was perceived as an insult, like a thorn in the heart, a thorn pushed deeper into us.
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Brandanschläge aufs Bahnnetzwerk!

Bahnanlagen sabotiert!
bahn
In der Nacht auf dem 8. November haben wir an mehreren Orten das Streckennetz der deutschen Bahn sabotiert, mit dem Ziel dieses zu stören und dem Konzern wirtschaftlichen Schaden zuzufügen. Unbeteiligte wurden durch unsere Aktion nicht gefährdet.

Das Verhältnis militanter Umweltaktist_innen zu DB ist unseres Erachtens der Öffentlichkeit bekannt und in der Vergangenheit hinlänglich durch Genoss_innen begründet worden. Gleiches gilt wohl für den sogenannten „Atomausstieg“. Daher sparen wir uns heute den investigativen Teil und kommen gleich zum Punkt:
Wir gedenken mit dieser Aktion dem französischen anti-Atom Aktivisten Sebastién Briat, der vor 10 Jahren am 7. November 2004 beim Versuch einen Castortransport von la Hague nach Gorleben mit einer Ankettaktion zu blockieren von einer Lok erfasst wurde und starb.
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theoinlything

street.art Oldenburg

Neulich entdeckt…:

earthfirst
Hambacher Forst bleibt!

ripremi
Rest In Peace

keinöl
Lieber Öl an den Fingern…

directaction
Direct Action

wie sehr
wie sehr entspricht das Gesagte…

earth
Earth First!

remi again
and again…

Geburtstagkalendar von politischen Gefangenen

From Prison Books

Hello Friends and Comrades,

1) Here is the political prisoner birthday poster for November. As always, please post this poster publicly and/or use it to start a card writing night of your own.

hier gehts zum November

2) Please help raise funds for our comrade Andy’s legal fund. On August 23rd Andy was arrested while attending a demonstration in solidarity with those protesting in Ferguson, MO following the murder of Michael Brown. While walking on the sidewalk during the protest, he was tackled to the ground and kicked by multiple officers, arrested, and non-consensually brought to the hospital for injuries that the police had inflicted. Because the police took away the bandages he had been given in the ER, he had to take care of his injuries on his own, while in jail. He has since been slapped with a large emergency room bill. He was held for around 28 hours with little food or water, and was subject to intimidation and threats of multiple felony charges and federal involvement. Instances like this are not unusual. In fact, these circumstances – violent arrests, legal threats, withholding medical treatment and intimidation – are common in suppression of dissent against police brutality. Andy now faces six misdemeanor charges, for which the DA’s office has already demanded at least $1,500 in damage.

3) Political Prisoner Tom Manning is scheduled to see the US Parole Board in November. In a recent letter he asks that people write letters supporting his release on parole. He writes “so if folks can just write their own letters expressing each ones ideas rather than all of them sounding like they read a form letter – so that they put their own voice down on paper.”

Please write a letter to support Tom!
Your letter should reference:
Thomas Manning #10373-016

and be sent to:

U.S. Parole Commission
90 K Street, NE, Third Floor
Washington, D.C. 20530

Please make a copy and send it to:
Tom Manning 10373-016
FMC Butner
PO Box 1600
Butner, NC 27509

More info on Tom here.

4) Carrboro’s Anarchist Book Fair is right around the corner on Saturday, November 22nd. Don’t miss this opportunity to join anarchists and other brilliant, beautiful, and courageous individuals from around the world in strategizing against tyranny and celebrating our collective power.

This year’s presenters will speak on topics from encryption and digital security to anarchist perspectives on sex work. We’ll hear multiple perspectives on green anarchism and different kinds of prisoner support. A poet who lived in Cairo through the Egyptian revolution will translate poetry from the movement there; a comrade from Barcelona will speak on the successful
struggle against the attempt to evict the Can Vies occupation. We’re especially excited to welcome speakers from St. Louis who participated in the events in Ferguson last August.
More Info @: here

7) Be sure to check out the latest Political Prisoner/Prisoner Of War every-other week update by the NYC-Anarchist Black Cross. There are lots of important updates on many political prisoners.

Until Every Cage Is Empty,

Chapel Hill Prison Books Collective

international day against police violence!

ZAD calls out for Intl day against police on November 22nd

November 22nd: an international day against police violence and repression
The repression that falls on those who oppose the mafia-like projects of politicians is ever more violent.
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Nikos Romanos declares hungerstrike!

HUNGER STRIKE ANNOUNCEMENT

Last spring, I sat university entrance exams from inside the prison and got admitted to a faculty in Athens. According to their laws, since September 2014, I am eligible for educational furloughs to regularly attend classes from the beginning of the term.

As expected, my requests have fallen on deaf ears, something that makes me claim these prison furloughs using my body as a barricade.

At this point, it feels necessary to clarify my political rationale in order to reveal the context behind my choice.
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Another World Already Exists!

Festival for Solidarity and Cooperative Economy – Athen



While the foundations of the past crumble down, we are watering the seeds which grow among the ruins.
Transforming crisis to krisis.

Crisis. Originally, the word derives from the ancient Greek verb “krinein”, meaning to judge in order to take a decision and its noun, “krisis”, meaning judgment, decision. According to Steven James Venette 1 “crisis is a process of transformation where the old system can no longer be maintained.”

In Greece, the obsessive persistence of the ruling elites in rescuing by any means the current socioeconomic system, even during its long phase of death rattle, has fuelled a significant social mobilisation towards the Alternative Route, striving to transform crisis to krisis. Several citizen initiatives and grassroots groups organise, since 2012, the Festival for Solidarity and Cooperative Economy (#Festival4sce) seeking to build the foundations of another world that is not only possible, but already growing.
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