Verbot von pgp-Verschlüsselung?!

Hier einige Artikel:

taz.
Das Blut der Opfer von Paris war noch nicht kalt, da machte der Ruf nach einer Verschärfung der Sicherheitsgesetze besonders mit Blick auf elektronische Kommunikation schon die Runde. Neben der unvermeidlichen Vorratsdatenspeicherung macht inzwischen auch die Forderung nach einem Verbot oder zumindest der Beschränkung von Verschlüsselungen die Runde. Barack Obama, David Cameron, Thomas de Maizière: Sie alle wollen mitlesen können, was Terrorverdächtige sich zu sagen haben.
Dass sie damit die sichere Kommunikation aller Menschen aufs Spiel setzen, scheint sie nicht zu stören. weiterlesen

zeit.
Cameron will Verschlüsselung verbieten
Die Anschläge in Paris haben Großbritanniens Premierminister Cameron aufgeschreckt. Er fordert nun, Behörden müssten Zugriff auf verschlüsselte Nachrichten erhalten.
Nach dem Attentat auf die Redaktion des französischen Satiremagazins Charlie Hebdo hat der britische Premierminister David Cameron neue Gesetzesmaßnahmen zum Schutz vor Terroristen in Aussicht gestellt. Diesen dürfe „kein Raum zur sicheren Kommunikation“ geboten werden, sagte Cameron am Montag in einer Rede in Nottingham.
Konkret bezieht sich Cameron auf die verschlüsselten Nachrichten in E-Mails oder Messengern. weiterlesen

taz. (ein beitrag über den geplanten sicherheitslücken-kauf der Bundesregierung)
Der Bundesnachrichtendienst (BND) will einem Medienbericht zufolge Informationen über Sicherheitslücken in Software kaufen. Das Nachrichtenmagazin Der Spiegel berichtete, dass der BND in den nächsten Jahre 4,5 Millionen Euro eingeplant habe, um bisher unbekannte Sicherheitslücken in Software zu kaufen. Das gehe aus geheimen Unterlagen hervor. Die Lücken wolle der BND nutzen, um die verbreitete Verschlüsselung SSL auszuhebeln.
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