Repression gegen sich solidarisch zeigende Menschen an Saras Prozesstag

Überwachung/Beschattung – Verdächtigungen/Vorwürfe – Personalienkontrollen/Festnahmen

Am Tag von Saras Berufungsprozess überschlugen sich die Ereignisse in Cottbus. Der folgende Artikel soll einen Überblick zu den Repressionsmaßnahmen am 22.März gegen Sara und das Projekt LAUtonomia sowie Unterstützer*innen geben.

Auf dem Weg …

Bereits auf dem Weg zum Landgericht wurden Unterstützer*innen, die das Berufungsverfahren in der Sache Ladendiebstahl im geringfügigen Wert verfolgen wollten, von Zivilbeamt*innen beschattet. Kurz vor dem Gericht stoppten die Polizist*innen in Zivil zwei der Unterstützer*innen. Sie warfen ihnen vor bei geschlossener Schranke eine Bahnübergang überquert zu haben und verlangten die Personalien der betroffenen Personen. Weiter verdächtigten sie eine der beiden Personen an dem Diebstahl, für den die LAUtonomia Aktivistin Sara bereits einen Monat in Haft saß, beteiligt gewesen zu sein. Da sich die andere Person nicht ausweisen konnte, wurde sie durchsucht und ihr dafür ihre Oberkleidung genommen und nur nach Angabe von Name, Adresse, etc. Stück für Stück zurück gegeben. Für diesen Vorgang hatten die vier Zivis zwei Streifenwagen zur Unterstützung angefordert.
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