Archiv der Kategorie 'critical whiteness'

Learning from Ferguson

by Peter Gelderloos
Peter Gelderloos is a former prisoner who has participated in Copwatch and other initiatives to surveille the police or push them out of our neighborhoods. He is the author of several books, including The Failure of Nonviolence.
[found at the Anarchist Library]

Learning From Ferguson

The Nature of Police, the Role of the Left
What’s Worked in the Past
A World Without Police

The Nature of Police, the Role of the Left
A young black person was killed, many people brave enough to take to the streets in the aftermath were injured and arrested, and the only real consequences the police will face will be changes designed to increase their efficiency at spinning the news or handling the crowds, the next time they kill someone. Because amidst all the inane controversies, that is one fact that no one can dispute: the police will kill again, and again, and again. A disproportionate number of their targets will be young people of color and transgender people, but they have also killed older people, like John T. Williams, Bernard Monroe, and John Adams, and white people too. The Right has seized on a couple cases of white youth being killed by cops, like Dillon Taylor or Joseph Jennings, throwing questions of proportion out the window in a crass attempt to claim the police are not racist.

Essentially, the point being made by right-wing pundits is that the cops are killing everybody, so it’s not a problem. The fact that they can make this argument and still retain credibility with a large sector of the population shows how normalized the role of the police is in our society. The true meaning of the evidence used manipulatively by the Right is that the police are a danger to anyone not wearing a business suit.

In a serious debate, however, it would be hard to deny that the police are a racist institution par excellence. They kill young black, latino, and Native people at a disproportionately higher rate than white youth, and the institution itself descended from the patrols created to capture fugitive slaves in the South and police urban immigrants in the North, as masterfully documented in Kristian Williams‘ landmark book, Our Enemies in Blue. What’s more, the criminal justice system that the police play an integral role in, both feeding and defending the prison-industrial complex, grew directly out of the 13th Amendment’s approval of slavery in the case of imprisonment, illuminating the path by which the United States’ advancing economy could leave plantation slavery behind, first with the pairing of sharecropping and chain gangs, and more recently with the pairing of a precarious labor market on the outside and booming prison industries on the inside.

However, though the police do not affect everyone equally, they do affect all of us. Everyone who is not wealthy can be a target for police violence, and anyone who fights for a freer, fairer world puts themselves directly into the cops’ crosshairs. During the Oscar Grant riots in Oakland or the John T. Williams protests in Seattle, many journalists, closely echoed by progressive spokespersons, denounced the white people who took to the streets angered by police killings. With an underhanded racism, they cast “white anarchists” as the ringleaders of the mayhem, silencing the anarchists of color as well as the many young people of color without any visible ideology who were often the most active at taking over the streets or fighting back against the police. If they really cared about racism and police violence, wouldn’t they have portrayed the young people of color as protagonists, rather than mindless stooges of “white anarchists,” or simply erasing their participation entirely? Instead of discrediting the relatively few white people who did take to the streets, shouldn’t the criticisms have been directed at all the white people who stayed home? (mehr…)

[USA] Von Ferguson nach Oakland: 17 Tage Riots und Aufruhr in der Bay Area

In der Bay Area ist ein wilder und wachsender Anti-Polizei Aufruhr im vollen Gang, ein Knoten der wachsenden landesweiten Bewegung, die durch den Aufstand in Ferguson, nach der polizeilichen Hinrichtung von Michael Brown, aufflackerte. Zur gleichen Zeit aber auch eine Fortsetzung der lokalen Auseinandersetzungen, die mindestens bis 2009 zu den Oscar Grant Riots in Oakland zurückgehen. Einige von uns, die an den Geschehnissen der letzten zweieinhalb Wochen teilnahmen, haben das dringende Bedürfnis, anderen von dem zu erzählen, was sich hier abspielt. Unser Ziel ist nicht Sprüche zu klopfen oder Oakland zur Riot-Hauptstadt der USA zu machen. Im Gegenteil, es ist notwendig von den beispiellosen Natur der Ereignisse zu erzählen, genau deshalb, weil plötzlich mehr möglich scheint als jemals vor diesem Aufruhr, der sich gegen weisse Vorherrschaft und die Polizei richtet und über die üblichen Protesträume ausbreitet.

Um das Ausmass von dem zu Schildern was sich abspielt seit die Grand Jury erklärte, Darren Wilson nicht für den Mord an Michael Brown vor Gericht zu stellen, müssen wir eins klar machen: wir verlieren die Übersicht über all die Highways, die blockiert wurden, welche Läden geplündert wurden, an welchen Ecken die wütendsten Auseinandersetzungen mit der Polizei stattfanden. Alles entfaltet sich jede Nacht aufs Neue, seit mehr als zwei Wochen. Ungefähr 600 Personen wurden verhaftet. Viele Läden der wichtigsten Geschäftsgegenden in der Bay Area sind verrammelt. Die Geräusche der Polizei und Nachrichtenhelikopter, die hinter den neusten Riots der Nacht her jagen, sind Routine geworden. Schwer bewaffnete Polizeieinheiten aus dem Norden Kaliforniens werden jetzt regelmässig in unseren Strassen eingesetzt. Oakland, Berkeley, San Francisco und Emeryville wurden Schauplätze von Riots und Plünderungen. (mehr…)

Ausländerbehörde kaputt

ausländerbehörde
Am Dienstag, den 16.12.2014, werden die Mitarbeiter_innen der Ausländerbehörde Hannover regulär ihrem Dienst nachgegangen sein. Einige kaputte Scheiben werden sie daran nicht gehindert haben. Sie werden aber gemerkt haben, dass ihre Arbeit Wut und Ablehnung hervorruft. Auch Passant_innen werden gemerkt haben, dass Menschen die Existenz dieser Behörde angreifen, dass angegriffen werden kann.

Wir hätten gerne den Betrieb dieser Behörde nachhaltiger gestört, vorerst bleibt es bei Sachschaden. Wir könnten weit ausholen, bei den Ursachen von Flucht, an denen die Staaten Europas einen gewaltigen Anteil besitzen, etwas über Kolonialismus erzählen oder über die widerwärtige Logik, nach der einige Menschen als Bereicherung für unsere Gesellschaft angesehen werden und andere als überflüssig. Das tun wir nicht. Wir denken: Wer diese Zusammenhänge sehen will, kann sie erkennen und wer sich selbst vollkommen ausserhalb von ihnen sieht, blind für die eigenen Privilegien und doch versessen darauf, sie zu verteidigen, der_die kann auch von unseren Argumenten nicht erreicht werden. Wir begnügen uns nicht damit zu sagen, «Das oder jenes passt uns nicht». Denn wir leben nicht in einer Gesellschaft, die allen die gleichen Voraussetzungen bietet, Sachen auszuhandeln. Wir leben in einer Gesellschaft der Mauern und Zäune, einer Gesellschaft in der es Leute mit und ohne („den richtigen“) Pass gibt. Auf dieser Grundlage sind wir nicht bereit, irgendwas auszuhandeln.

Die Ausländerbehörde ist nicht nur irgendein Symbol für diese Ungleichheit, sie vollzieht staatlichen Rassismus, täglich. Das ist nicht der gleiche Rassismus, der in Vorra zu Bränden geführt hat und wahrscheinlich auch zum Brand auf dem Refugee Protest Camp auf dem Weisse-Kreuz-Platz in Hannover in der Nacht vom 10. auf den 11.12.. Aber wir wissen um die Verwobenheit einer auf Rassismus basierenden Gesellschaft, rassistischer Politik und Strukturen, staatlicher Ideologie und rassistischer Mobs und Brandstifter_innen. Weder deren „Rebellion“ gegen den Staat und ihre Wahl illegaler Mittel, noch das Bemühen von Politik und Staat, sich gegenüber Nazis abzugrenzen, kann uns darüber hinwegtäuschen, dass Ausländerbehörden und rassistische Brandanschläge zwei Seiten der gleichen Medaille sind. NSU, HOGESA, Pegida, „Nein zum Heim!“ ­ die aktuellen Entwicklungen zeigen auf, wie weit verbreitet und verschieden ausgeprägt, wie eng miteinander verbunden und anschlussfähig Rassismen hier in Deutschland sind. Wir wissen, sie sind Teil des Bestehenden, mit dem kein Friede zu machen ist, zu dem uns nichts einfällt, als es zu zerstören!
Solidarität heisst für uns: Angriff!

Ferguson: Die dünne blaue Schnur ist eine brennende Zündschnur

ferguson
Es kam nicht überraschend, dass die Grand Jury in St. Louis es gestern abgelehnt hat Darren Wilson – den Polizisten, der Michael Brown im letzten August in Ferguson ermordet hat – anzuklagen. […]
Der einzige Ausweg aus diesem Unheil besteht darin unsere Fähigkeiten zur eigenen Machtausübung horizontal und autonom auszubauen, die Polizei ihrer Legitimation zu entziehen und den Mythos ihrer Unbesiegbarkeit zu brechen. Hierhin lag die gemeinsame Gefahr, die von praktisch allen wesentlichen Bewegungen der letzten Jahre für die herrschende Ordnung ausging. Wenn wir lernen, wie wir dies erreichen können, können wir unsere eigene Agenda durchsetzen, die Autoritäten davor zurückschrecken lassen jungen Männer, wie Michael Brown, ihr Leben zu nehmen und einen Raum schaffen, in dem sie nicht länger fähig sind, die strukturellen Ungleichheiten ihrer rassistischen Gesellschaft durchzusetzen. Bis wir dies erreichen, können wir sicher sein, dass die Polizei weiter töten wird – und keine Untersuchungskommission oder Grand Jury sie daran hindern wird.

den vollständigen Text gibts hier bei crimethInc.

#SETITOFF

#shutitwodn

car , guns , autonomy

The following is an excerpt of a transcript of a conversation between two friends shortly after the insurgency in Ferguson, Missouri.

What did it feel like to be at the QT? What was that space like? Also what were some of the more specific ways that people prevented the police from coming there or other areas that had been carved out?

+++
Well for the most part the QT was this incredibly festive and joyful place in the daytime where people were doing graffiti, driving up with giant barbeques and giving away hundreds of hot dogs; everyone brought water to share, nothing cost money, everything was free. It became a weird cultural center as well. There were rappers, people break dancing, a teenage step-crew came in. There was a joyful street fair atmosphere at times. At the same time people would be handing out masks for the night, sharing stories from the nights before. At one point I hung out with a man who shared pictures of all the shoes he’d looted the night before and we traded stories. People were talking about what to do if they gas this way, what to do if they come from that way. So while it was this festive and celebratory atmosphere it was clearly also a space where people were forming strategies and talking and connecting. Since it was the central gathering point, everyday you’d come back and you’d start to see people and recognize faces; maybe you’d have talked to someone the night before or you’d engaged in something with them and you’d be able to see them again and talk; you’d begin to form relationships and share ideas. That was really exciting. (mehr…)

Mike Brown & die Riots gegen den Rassismus des 21. Jahrhunderts

ferguson

Aus aktuellem Anlass stellen wir hier die Übersetzung der Broschüre: „Ferguson: Mike Brown & die Riots gegen den Rassismus des 21. Jahrhunderts“ ein. Sie stammt aus dem autonomen Blättchen Nr. 19 und behandelt Hintergründe und den Ablauf der Proteste und Aufstände im August diesen Jahres.

Rassistische Spannungen in Missouri

Die rassistischen Spannung und Trennung sind konstant in der Geschichte Missouris. 1820 wurde der Missouri-Kompromiss verabschiedet, der Missouri als Sklavenstaat anerkannte, um das „Gleichgewicht der Macht“ zwischen Sklaven- und freien Staaten im Kongress zu bewahren. St. Louis war eines der Haupt-Auktions-Zentren, wo Geschäftsleute und Einzelpersonen Sklaven kaufen und leihen konnten. Im frühen 20. Jahrhundert stieg, aufgrund seines Industriezentrums und dem Reiz von Fabrikjobs die Afrikanisch-Amerikanische Immigration nach St. Louis an. Es kam zu Ressentiments und Spannungen von Weißen gegen die schwarzen Migrant_innen. Schließlich kochten die Spannungen im Sommer 1917 über, als weiße Mobs begannen, Feuer in den Häusern der schwarzen Siedlungen zu legen.
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Was sie meinen, wenn sie von Frieden sprechen!

Ein Kommentar des CrimethInc.-Kollektives zu den Riots in Ferguson. Übersetzt und vertont von Frequenz A – einem anarchistischem Podcast.

ferguson

„Ich trage dafür Sorge, dass die Kräfte des Friedens und der Gerechtigkeit sich durchsetzen”, sagte der Gouverneur von Missouri, Jay Nixon, am Samstag, den 16. August, nach einer Woche der Auseinandersetzungen, die durch den Polizeimord an dem Jugendlichen Michael Brown entfacht wurden. „Wenn wir Gerechtigkeit erreichen wollen, müssen wir zuerst den Frieden sichern.”
Funktioniert das so – zuerst zwingt man Frieden auf, dann erreicht man Gerechtigkeit? Und was bedeutet „Kräfte des Friedens und der Gerechtigkeit“? Über welchen Frieden und welche Gerechtigkeit reden wir hier?
Wie jede_r weiß, hätten wir nie vom Mord an Michael Brown gehört, hätte es die Krawalle in Ferguson nicht gegeben. Weiße Polizist_innen töten jedes Jahr über hundert schwarze Menschen, ohne das die meisten von uns etwas davon mitbekommen. Diese Stille – die Abwesenheit von Protest und Unterbrechung – ist der Frieden, der, so will uns Gouverneur Nixon Glauben machen, Gerechtigkeit hervorbringen wird.
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We’ve Discovered White People!

First Communique from SLU

Five hundred twenty two years ago, the great Christopher Columbus discovered a New World. Monday, on the day we all celebrated the daring achievements of that fearless explorer, we too discovered a new world: the world of white people.

Having spent the last 65 days protesting the police murder of Michael Brown;

having been beaten, shot at, tear gassed, ridiculed, and smeared since the death of our brother;

having been treated as criminals and problems and sub-human beings under police occupation our whole lives;

having been told – explicitly and implicitly, with fearful faces on the street and with police guns pointed at us – that our lives are worthless in the eyes of this society that claims to have achieved justice for all;

having undergone all these abuses and more in our Old Word, we decided to venture forth in search of a New World of our own.

And we have found it. We have discovered the world of White people.
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Kara Günlük – Die geheimen Tagebücher des Sesperado


Kara Günlük – Die geheimen Tagebücher des Sesperado von Mutlu Ergün

„Das Ergebnis ist gelungene antirassistische Satire, denn Kara Günlük, zu deutsch Das dunkle Tagebuch, ist unterhaltsam und intelligent zugleich. Mutlu Ergün präsentiert hier einen Knigge der verbalen antirassistischen Kriegsführung und führt die LeserInnen ein in das, was der Sesperado »kritische Weißseins-Studien« nennt. Bei aller Selbstüberschätzung des Protagonisten lässt Ergün die LeserInnen aber auch dessen Schmerz und Enttäuschung spüren, die sich hinter dieser Oberfläche verbergen. Umso sympathischer und notwendiger erscheinen seine Wege zur Selbstermächtigung, so radikal oder abwegig und manchmal schlichtweg genial sie auch sein mögen.“
Johanna Böttges in philtrat nr. 97

http://www.unrast-verlag.de/gesamtprogramm/allgemeines-programm/belletristik/kara-guenluek-334-detail

‚white charity‘

Schwarzsein & Weißsein auf Spendenplakaten

Werbeplakate von entwicklungspolitischen Organisationen wie ‚Brot für die Welt‘, ‚Welthungerhilfe‘, ‚Kindernothilfe‘ oder ‚Care‘ prägen das Bild auf Straßen, Plätzen, in Bahnhöfen und U-Bahnen in Deutschland.

Sie haben einen großen Einfluss darauf wie in Deutschland Schwarze und weiße Identitäten konstruiert werden. Der Dokumentarfilm analysiert die Spendenplakate aus einer rassismuskritischen, postkolonialen Perspektive.
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what about critical whiteness?

Und noch eine weitere Diplomarbeit zum Thema, mit einer m.M.n. sehr guten Einführung ins Thema critical whiteness und deren Begrifflichkeiten.

„weiße Flecken in der antirassistischen Bildungsarbeit?
Eine Analyse rassismuskritischer Bildungsmaterialien mit Methoden der Kritischen weißseinsforschung“

von Susanne Dieckmann

http://www.whitecharity.de/Dieckmann.pdf

what about critical whiteness?

Auszüge der Diplomarbeit „Zum Umgang mit Rassismus in interkulturellen Beziehungen“ von Gabriele Koné:

„Obwohl die genetische Forschung bereits vor geraumer Zeit festgestellt hat, dass es keinerlei wissenschaftliche Grundlage gibt für die Einteilung von Menschen in Rassen, spielt die ethnische Herkunft im sozialen Leben eine entscheidende Rolle. Dies zeigt sich daran, dass Menschen, die sich von der Weiß(1) konstruierten Norm unterscheiden nicht den gleichen Zugang zu gesellschaftlichen Ressourcen haben wie Menschen, die dieser Norm entsprechen.

Critical Whiteness Studies, versuchen, die ökonomische und politische Geschichte zu analysieren, die hinter dieser Konstruktion von Weiß-Sein steckt und die Privilegien und kulturellen Praxen sichtbar
zu machen, die diese stützen und tradieren. Zentrales Anliegen ist es, zu reflektieren, wie das Konstrukt
Weiß-Sein systematisch und strukturell die Gesellschaft hierarchisch organisiert und so zur Norm wird, an der Nicht-Weiße gemessen werden. (mehr…)

what about critical whiteness?

„Unterschiedlichste Befreiungsbewegungen haben in den letzten 100 Jahren die Selbstwahrnehmung zuvor marginalisierter Gruppen, das Zusammenleben in westlichen Gesellschaften sowie deren Beziehungen zum Trikont von Grund auf verändert. Feminismus in den Metropolen, Antikoloniale Bewegungen im besetzten Süden sowie das Civil Rights Movement haben als transformative Kräfte tiefgreifenden Wandel angestoßen. Eine der wichtigsten Errungenschaften dieser vielfältigen Bewegungen ist die Einsicht, dass Identitätskategorien wie Geschlecht, ethnische Zugehörigkeit, Nationalität oder soziale Klasse nicht essentiell sind. Noch vor kurzer Zeit wurden Einteilungen dieser Art nicht nur zu einer gesellschaftlichen Hierarchisierung bestimmter Gruppen genutzt, sondern darüber hinaus auch zur Zuschreibung von körperlichen und charakterlichen Merkmalen. Auch wenn sich der aktuelle gesellschaftliche Diskurs und die an UN-Richtlinien orientierten Gesetzgebungen darum bemühen, die negativen Auswirkungen solcher Einteilungen zurück zu nehmen und Identitätszuschreibungen zu dekonstruieren, existieren Vorstellungen von einer festen Identität weiter.
Oftmals unangetastet in der Analyse bleibt ein Aspekt von Identität, der sich geschichtlich und gesellschaftlich wohl am umfassendsten eingeschrieben hat: das Weißsein. (mehr…)