Archiv der Kategorie 'filme&dokus'

Die selbstverwaltete Fabrik vio.me in Thessaloniki

geklaut von (A)-Radio Berlin

Als Anarchistisches Radio Berlin hatten wir die Gelegenheit, mit ArbeiterInnen der selbstverwalteten Fabrik vio.me im griechischen Thessaloniki zu sprechen.

In dem Interview erzählen sie uns von den Ursprüngen dieser Fabrikübernahme, was das mit Erfahrungen in Argentinien zu tun hatte und wie sie finanzielle Schwierigkeiten überwunden haben. Hört euch das Audio an, um zu erfahren, wie ihr Solidarität zeigen könnt, denn vio.me ist von eine Räumung bedroht, da ein Teil des Werksgeländes zwangsversteigert werden soll.

Dieses Audio ist Teil einer längeren Reihe von Audios zum Anarchismus und den sozialen Bewegungen im Mittelmeerraum.

Dies ist Teil 4 (die selbstverwaltete Fabrik vio.me in Thessaloniki)

Länge: 9:13 min

Den zugehörigen Audiobeitrag könnt ihr ab sofort hier herunterladen: archive.org

Hier könnt ihr ihn direkt anhören.

Lass u ns nicht wie Sklavinnen leben!

Aus den griechischen Katakomben Europas steigt ein Raunen auf und schwillt an, bis es den ganzen verwüsteten Kontinent erfasst: “Lass uns nicht wie SklavInnen leben” (Griechisch: “Na min zisoume san douli”).

Auf Häuserwänden der Städte und Felsen im Land, auf leeren oder zerstörten Plakatwänden, in alternativen Zeitungen und über Rebellensender, auf besetzten Grundstücken und in Selbsthilfezentren, die immer zahlreicher werden, verbreitet der griechische Widerstand diesen Slogan, Tag für Tag. – er lädt uns ein, in den Chor der unterschiedlichen Melodien dieses Films einzustimmen.

Eine frische Brise, Spannung und Utopien, die wahr werden – steigen aus dem Ägäischen Meer.

The Hidden Cost Of Patriarchy

presentation by Jennai Bundock

ninjas fightin‘ back!

[Filmvorstellung] Die Kraft der Schmetterlinge

Im Rahmen der Chaostheorie spricht man vom „Schmetterlingseffekt“, was bedeutet, dass kleinste Abweichungen langfristig ein ganzes System vollständig und unvorhersagbar verändern können… Politiker_innen verschiedener Länder betonen immer wieder, dass es derzeit keine Alternativen zum neoliberalen Wirtschafts- und Lebenskonzept gibt. “Die Kraft der Schmetterlinge” ist 2011 auf einer Reise von Mexiko nach Panama entstanden und handelt von Menschen in Mittelamerika, die statt auf Lösungen seitens ihrer Regierungen zu hoffen – sich zusammentun, sich organisieren und so eigene Lösungen und Alternativen schaffen.

Den Trailer gibts hier bei cine rebelde.

mariposa

Filmvorstellung: Swing [2002 von Tony Gatlif]


Der 10-jährige Max ist vom Jazz Manusch fasziniert. Die Musik des Gitarrenvirtuosen Miraldo führt ihn ins Sinti- und Roma-Quartier, wo er sich eine alte Gitarre kauft. Dank Miraldos Unterricht lernt Max nicht nur die Musik, sondern auch die Kultur der Sinti und Roma kennen. Die Freundschaft zur gleichaltrigen Swing weckt in ihm das Selbstvertrauen und die Anziehungskraft der Freiheit.

André Stern – Lernen und Leben aus Begeisterung

(Vortrag/Gespräch Villach-Landskron)

lass uns nicht wie sklav*innen leben

»Aus den griechischen Katakomben Europas steigt ein Raunen auf und schwillt an, bis es den ganzen verwüsteten Kontinent erfasst: “Lass uns nicht wie Sklav*innen leben” (Griechisch: “Na min zisoume san douli”). Auf Häuserwänden der Städte und Felsen im Land, auf leeren oder zerstörten Plakatwänden, in alternativen Zeitungen und über Rebellensender, auf besetzten Grundstücken und in Selbsthilfezentren, die immer zahlreicher werden, verbreitet der griechische Widerstand diesen Slogan, Tag für Tag.«
Ein Film von Yannis Youlountas (mit deutschem UT):

Die Zukunft pflanzen – Dokumentarfilm

Bio für 9 Milliarden. Wie können wir die Welt ernähren?

Wie können wir die Welt ernähren? Natürlich ökologisch und mit Land schonenden Anbaumethoden. Die rapide Zunahme der Bevölkerungszahlen erfordert einen Paradigmenwechsel zu agroökologischen Lösungsmodellen, um Fehlentwicklungen wie erschöpfte Böden und Wasserquellen, den Verlust von Artenvielfalt und den Umzug Millionen verarmter Bauern in städtische Elendsviertel zukünftig zu vermeiden. Bei ihrer Recherche auf vier Kontinenten befragt Marie Monique Robin (Monsanto – Mit Gift und Genen, Unser täglich Gift) Agronomen, Ökonomen und Vertreter internationaler Hilfsorganisationen und skizziert dringend benötigte Lösungsmodelle für eine der zentralen Fragen der Zukunft.

http://www.arte.tv/de/zukunft-pflanzen-bio-fuer-9-milliarden/6815836.html

plastic planet – der Filmtrailer

Willkommen im Plastikzeitalter

Wir sind Kinder des Plastikzeitalters: vom Babyschnuller bis zur Trockenhaube, von der Quietscheente bis hin zum Auto. Plastik ist überall: In den Weltmeeren findet man inzwischen sechsmal mehr Plastik als Plankton und selbst in unserem Blut ist Plastik nachweisbar! Die Menge an Kunststoffen, die wir seit Beginn des Plastikzeitalters produziert haben, reicht aus, um unseren gesamten Erdball sechs Mal in Plastikfolie einzupacken.

In PLASTIC PLANET sucht Regisseur Werner Boote, dessen eigener Großvater ein Pionier der Plastikindustrie war, weltweit nach Antworten und deckt erstaunliche Fakten und unglaubliche Zusammenhänge auf. Er stellt Fragen, die uns alle angehen: Schadet Plastik unserer Gesundheit? Wer ist verantwortlich für die Müllberge in Wüsten und Meeren? Wer gewinnt dabei? Wer verliert? Wenn Sie diesen Film gesehen haben, werden Sie nie wieder aus einer Plastikflasche trinken! (mehr…)

‚white charity‘

Schwarzsein & Weißsein auf Spendenplakaten

Werbeplakate von entwicklungspolitischen Organisationen wie ‚Brot für die Welt‘, ‚Welthungerhilfe‘, ‚Kindernothilfe‘ oder ‚Care‘ prägen das Bild auf Straßen, Plätzen, in Bahnhöfen und U-Bahnen in Deutschland.

Sie haben einen großen Einfluss darauf wie in Deutschland Schwarze und weiße Identitäten konstruiert werden. Der Dokumentarfilm analysiert die Spendenplakate aus einer rassismuskritischen, postkolonialen Perspektive.
(mehr…)

Dr. Gottfried Lange zu den Hintergründen der THMPD-Richtlinie

Weiterführende Links:
http://winhs.org/

Codex Alimentarius – Interviev mit Dr. Gottfried Lange

© Alpenparlament.TV

Thomas Eckardt im Gespräch mit Dr. Gottfried Lange vom «World Institute of Natural Health Sciences» über den «Codex Alimentarius». (Dieser Beitrag ist in Kooperation mit «Neue Impulse» entstanden)

Die «Codex Alimentarius»-Kommission ist eine sogenannte Expertenkommission, mit der sich die Pharmaindustrie bei der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und der Welternährungsorganisation (FAO) eingenistet hat.

Dies geschah von vorn herein mit der Absicht, Regelungen und Gesetze zum Schutz des globalen Pharmamarktes durchzusetzen, die in allen Ländern der Erde Gültigkeit haben. Die «Codex Alimentarius»-Kommission existiert seit 1963 und ist in ihrer Entstehungsgeschichte eng mit Protagonisten Hitlerdeutschlands verflochten. Codex alimentarius soll nach dem Willen der Welthandelsorganisation (WTO) die Grundlagen unseres gesamten Ernährungswesens regeln. Nicht weniger als 27 Unterkommissionen befassen sich mit diesem umfassenden Regelwerk.

Die Brisanz dieser internationalen Vorgaben, welche u.a. von der Pharmaindustrie, von der EU, der WHO (World Health Organisation), der FAO (Food and Agriculture Organisation), der WTO und anderen globalen Organisationen beeinflusst werden, zeigt sich auch daran, dass sie am öffentlichen Bewusstsein vollständig vorbeigeschleust werden. Unter dem Vorwand des «Schutzes der Verbraucher» soll sogar das gesamte Naturheilwesen, das auf der Basis von Vitamin- und Kräuterheilkunde arbeitet, reglementiert werden. (mehr…)

Gasland Trailer – Doku übers Fracking

Die Doku gibts auch mit deutschen Untertiteln…

The Story Of Stuff

From its extraction through sale, use and disposal, all the stuff in our lives affects communities at home and abroad, yet most of this is hidden from view. The Story of Stuff is a 20-minute, fast-paced, fact-filled look at the underside of our production and consumption patterns. The Story of Stuff exposes the connections between a huge number of environmental and social issues, and calls us together to create a more sustainable and just world. It‘ll teach you something, it‘ll make you laugh, and it just may change the way you look at all the stuff in your life forever. http://storyofstuff.org

Monsanto – Mit Gift und Genen

Der Dokumentarfilm erkundet das Reich des US-amerikanischen Konzerns “Monsanto Chemical Works”, dem weltweiten Marktführer für Biotechnologie. Dem Engagement auf diesem Gebiet verdankt “Monsanto” auch, dass es zum umstrittensten Unternehmen des modernen Industriezeitalters wurde, stellte es doch das im Vietnamkrieg zu trauriger Berühmtheit gelangte Herbizid “Agent Orange” her. Heute sind 90 Prozent der angebauten gentechnisch veränderten Organismen “Monsanto”-Patente. Diesen Umstand halten viele für bedenklich. Das 1901 in St. Louis im US-Staat Missouri gegründete Unternehmen “Monsanto Chemical Works” war im 20. Jahrhundert weltweit eines der größten Chemieunternehmen, bevor es zum mächtigen Agrochemiekonzern wurde. In der Vergangenheit machte “Monsanto” mehrfach von sich reden. Das Unternehmen produzierte das im Vietnamkrieg zu trauriger Berühmtheit gelangte Herbizid Agent Orange, das heute als chemischer Kampfstoff klassifiziert ist. (mehr…)