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Unsinn Tierversuche

EU-Richtlinie THMPD

EU-Richtlinie THMPD – Das Aus für Heilpflanzen und Naturheilmittel?

20. September 2010

„Es folgt der nächste Streich der Pharmalobby gegen die Volks-Gesundheit: Die EU-Richtlinie THMPD (Traditional Herbal Medical Product Directive), deren Regelungen ab April 2011 in Kraft treten, wird für viele Nahrungsergänzungen und Naturheilmittel, die aus Kräutern zubereitet werden, das Aus bedeuten.

Mit dieser EU-Richtlinie werden auch Behandlungen und Therapien der Alternativmedizin sehr stark eingeschränkt werden. Was machen denn Naturheilkundige, Ayurveda-Ärzte, TCM-Ärzte, Schamanen, usw. ohne ihre Heilkräuter, deren Anwendung eine jahrtausendealte Tradition haben und deren Wirksamkeit zur Wiederherstellung und Erhaltung der Gesundheit seit jeher erwiesen sind!

Die Medizin aus der Natur ist der Pharmaindustrie schon immer ein Dorn im Auge. Heilpflanzen sind natürlich und machen gesund. Korrekt angewandt, haben sie keine oder nur geringe, unbedenkliche Nebenwirkungen. Jeder Mensch kann sie frei verwenden. Sie lassen sich nicht patentieren. Die Pharmaindustrie kann mit Heilpflanzen kein Geld machen und genau deshalb sollen sie nicht mehr verwendet werden. Sie müssen unbedingt verboten und ihr medizinischer Gebrauch strafbar gemacht werden.

Was ist die THMPD?

Die THMPD ist eine EU-Richtlinie zur Verwendung traditioneller und pflanzlicher medizinischer Produkte (Richtlinie 2004/24/EG). Sie dient der Vereinheitlichung des Zulassungsverfahrens für traditionelle Kräuterzubereitungen, die medizinisch eingesetzt werden. (mehr…)

Dr. Gottfried Lange zu den Hintergründen der THMPD-Richtlinie

Weiterführende Links:
http://winhs.org/

Codex Alimentarius – Interviev mit Dr. Gottfried Lange

© Alpenparlament.TV

Thomas Eckardt im Gespräch mit Dr. Gottfried Lange vom «World Institute of Natural Health Sciences» über den «Codex Alimentarius». (Dieser Beitrag ist in Kooperation mit «Neue Impulse» entstanden)

Die «Codex Alimentarius»-Kommission ist eine sogenannte Expertenkommission, mit der sich die Pharmaindustrie bei der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und der Welternährungsorganisation (FAO) eingenistet hat.

Dies geschah von vorn herein mit der Absicht, Regelungen und Gesetze zum Schutz des globalen Pharmamarktes durchzusetzen, die in allen Ländern der Erde Gültigkeit haben. Die «Codex Alimentarius»-Kommission existiert seit 1963 und ist in ihrer Entstehungsgeschichte eng mit Protagonisten Hitlerdeutschlands verflochten. Codex alimentarius soll nach dem Willen der Welthandelsorganisation (WTO) die Grundlagen unseres gesamten Ernährungswesens regeln. Nicht weniger als 27 Unterkommissionen befassen sich mit diesem umfassenden Regelwerk.

Die Brisanz dieser internationalen Vorgaben, welche u.a. von der Pharmaindustrie, von der EU, der WHO (World Health Organisation), der FAO (Food and Agriculture Organisation), der WTO und anderen globalen Organisationen beeinflusst werden, zeigt sich auch daran, dass sie am öffentlichen Bewusstsein vollständig vorbeigeschleust werden. Unter dem Vorwand des «Schutzes der Verbraucher» soll sogar das gesamte Naturheilwesen, das auf der Basis von Vitamin- und Kräuterheilkunde arbeitet, reglementiert werden. (mehr…)